Genderbudgeting

Genderbudgeting

 

Genderbudgeting als Ausdruck der Gleichbehandlung


Noch lange ist es nicht so weit, dass Männer und Frauen in dieser Gesellschaft gleichgestellt sind. Durch Genderbudgeting soll über eine geschlechtergerechte finanzielle Förderung von Institutionen mehr Gleichstellung erreicht werden.

Die Umsetzung von gleichstellungspolitischen Ansätzen kostet Geld und auch hier zeigt sich – gerade auch in Hamburg – eine krasse Ungleichheit in der Förderung von Schwulen- und Lesbenprojekten: Die Ungleichbehandlung der Geschlechter wirkt sich also auch auf Lesben aus. Die geringere Förderung von Lesben ist durch die gesellschaftliche Ignoranz gegenüber und geringere Sichtbarkeit/Wahrnehmung von Lesben bedingt. Durch geringere Förderung(sbereitschaft) wird wiederum lesbische Sichtbarkeit und Wahrnehmung erschwert.

Das Lesbennetzwerk hat sich auf die Fahne geschrieben, Lesben wieder sichtbarer zu machen. Hierzu gehört auch das Thema „Genderbudgeting“. Wir wollen uns die öffentlichen Haushalte ansehen und eine gerechte Umverteilung vorschlagen.


Veranstaltung und symbolischer Antrag


Dazu gab es während der PrideWeek 2015 eine gut besuchte und spannende Veranstaltung mit einer Präsentation zum Vergleich der Finanzierung von Lesbenprojekten.

Ein Ergebnis der Vorbereitung und der Veranstaltung selbst war die Formulierung eines symbolischen Antrags an die Behörde, der die fehlenden Mittel bzw. die Mittel-Differenz für lesbische Projekte einfordert. Den Antrag könnt Ihr hier downloaden.


Mitmachen


Welche Interesse daran hat, sich mit dem spannenden Thema weiter auseinanderzusetzen, kann gerne zum nächsten Treffen des Lesbennetzwerks kommen. Die aktuellen Termine findet Ihr auf den Terminseiten.

 

 


Präsentation Genderbudgeting