DykeMarch und CSD 2016

Superschöne, fröhliche, bunte Hamburger Lesben-Demo

 

Es war richtig richtig schön! Und es hat so richtig Spaß gemacht!

Zum Hamburger Dyke March fanden am Vorabend zur CSD Parade ca. 1000 glückliche Lesben zu einer Demonstration unter dem Motto „Lesben sichtbar laut“ zusammen. Lesben demonstrierten und feierten für ihre Forderungen und Rechte im Rahmen des CSD in Hamburg. Ein Ziel der Organisatorinnen vom Lesbennetzwerk Hamburg war, unsere eigene Geschichte (Herstory) und die mangelnde finanzielle Unterstützung (Gender Gap) aufzuzeigen und insgesamt Lesben (wieder) sichtbarer zu machen.

Auf der Route zwischen Jungfernstieg und Planten und Blomen steuerten die Demonstrantinnen lesbenrelevante Stationen an, an denen Reingard Wagner über lesbische Geschichte informierte. So kam auch manche Skurrilität zu Tage, etwa, dass Helmut Schmidt in seiner Zeit als Innensenator ein Tanzverbot für gleichgeschlechtliche Paare verhängte – unvorstellbar aus heutiger Sicht. „Wir wollen, dass lesbenrelevante Themen in gleicher Weise staatliche Unterstützung bekommen, wie es bei Schwulen bereits der Fall ist!“, sagte Bea Trampenau vom Lesbenverein Intervention, „Deswegen war es lange überfällig, dass Lesben innerhalb des CSDs endlich sichtbar werden.“

Diese "erste Lebendemo in Hamburg"  :-))  - war die nicht 1973??   fand sogar in der Presse Aufmerksamkeit  :o)

Veranstalterin:

 

  Lesbennetzwerk Hamburg 

   Der Dykemarch wurde von Pride e.V. gefördert.

 

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