Lesbenverein Intervention e.V.

Lesbenverein Intervention e.V.

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Der Lesbenverein Intervention ist anerkannt als gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendarbeit. Der Verein vertritt Lesben in der Öffentlichkeit und unterstützt seit 1993 fast ausschließlich und exklusiv lesbenspezifische Angebote. Ein Ziel: Anerkennung und Respekt für Lesben und deren vielfältigen Lebensweisen.

Intervention ist Träger des JungLesbenZentrums und des Projektes „Kontakt- und Infozeit“.

Intervention setzt sich auf politischer Ebene parteienunabhängig für Rechte und die Anerkennung von Lesben ein, unterstützt andere lesbenpolitische Aktivitäten und bietet Gruppen und Selbsthilfegruppen Räume, um sich zu verwirklichen. Die Vereinsarbeit wird durch Ehrenamtlerinnen selbstorganisiert durchgeführt und ist v.a. aus Spenden finanziert. Als einziger Lesbenverein in Hamburg bietet Intervention allen interessierten Lesben Gelegenheit zur Diskussion der aktuellen politischen Situation, zur Durchführung von Aktionen, zur Vernetzung.

Die Räume von Intervention werden für diese Projekte und für die Vereins- und Vernetzungsarbeit, als auch für psychosoziale, politische, fachliche und Selbsthilfeangebote genutzt. Außerdem stehen lesbenspezifische Bücher, Videos, Zeitschriften, Dokumentationen und Informationen zur Ausleihe bereit.

 

Forderungen von Intervention e.V.:

  • Gleiche Rechte für alle Lebensformen!
  • Abschaffung des Ehegattensplitting!
  • Keine Gewalt gegen Lesben!
  • Anerkennung von Lesbischsein als Asylgrund!
  • Öffentliche finanzielle Absicherung psychosozialer Arbeit für lesbische Mädchen und Frauen
  • Aufklärung zu sexueller Identität und Antidiskriminierung in allen Schulen und der offenen Jugendarbeit

 

Ziele unserer Arbeit:

  • Politische Interessensvertretung für lesbische Mädchen und Frauen.
  • Vernetzung und Aufklärung für und über Lesben.
  • Wissensaneignung und Austausch über lesbische Lebensweisen.
  • Das eigene Potential lesbischer Frauen stärken und bei der Bewältigung psychosozialer Probleme unterstützen.

 

Geschichte

1982-1989

1982 Gründung, Aufbau einer schwul-lesbischen Beratungsstelle im MHC.
1983 Eigenständigkeit in St. Georg.
1987 ABM-Projekte zu „Lesben- und Schwulenberatung“ und „AIDS“.
Standort: St. Georgskirchhof 4

1989-1993

ABM-Projekt „Sexualpädagogische Jugend-arbeit mit homosexuellen Jugendlichen und ihren Eltern“ mit 5 Stellen, Aufbau „Lesben/Frauen-Treff“, „BASIS“ für Straßen-kids. Standorte: Schmilinskystraße 7, St. Georgskirchhof 4

1993-1997

Eineinhalb „feste“ Stellen für den Lesben/Frauen-Treff, Schwule verlassen den Verein, „BASIS“ wird selbstständig, ab 1994 einziger Lesbenverein in Hamburg, die Mathilde erscheint, Lebensformenurkunden werden entwickelt.
Standort: Mathildenstraße 4

1997-2004

Der Lesben/Frauen-Treff schließt, Eröffnung des JungLesbenZentrum, Selbsthilfeprojekte ab 25 Jahre, Projekt „komsequer – Psychosoziale Versorgung für benachteiligte Lesben in Hamburg und Norddeutschland“ (2001-2003 finanziert vom Deutschem Hilfswerk), Rechts-Regierung kürzt dem JungLesbenZentrum 42 % der Mittel, Arbeits-Schwerpunkte: Lesben und Alter, Kampagne Ehrenamt, Lesbennetz.
Standort: Glashüttenstraße 2

2005 - 2010

2007 wurde Intervention 25 Jahre alt. Dies wurde mit einem großen Programm gefeiert.

2011-2013

30 Jahre Intervention! Im September 2012 lud Intervention anlässlich seines 30. Geburtstags zu einer Zukunftskonferenz im Centro Sociale ein.


Selbstverständnis

Selbstverständnis von Intervention e.V.

Leitbild

Leitbild Lesbenverein Intervention

Netzwerke

Infos zur politischen Vernetzung von Intervention

Paula-Mielke-Preis

Bea Trampenau erhält Paula-Mielke-Preis