Paula-Mielke-Preis

Paula-Mielke-Preis

Bea Trampenau erhält Auszeichnung für ihr Lebenswerk

 

Der Paula-Mielke-Preis für Vielfalt und Zivilcourage wurde erstmalig von ver.di - Landesverband Hamburg vergeben.IMG_4681
In diesem Jahr wurde die Belegschaft des Schauspielhauses für ihr außergewöhnliches Engagement für die ankommenden und durchreisenden Flüchtlinge am Hauptbahnhof 2015 ausgezeichnet. Der Preis für das Lebenswerk ging an Bea Trampenau für ihr lesbisch-feministisches und antifaschistisches Engagement. "Eine Anerkennung für die Mitbegründerin und Vorstandsfrau von Intervention e. V., die passt.", schreibt Claudia Schulz vom Arbeitskreis LSBTI ver.di Hamburg.

 

Die zweite Preisträgerin, Bea Trampenau, wird ausgezeichnet für ihr langjähriges antifaschistisches Engagement. Sie engagiert sich seit drei Jahrzehnten für die Rechte von Frauen und gegen die Ausgrenzung von Lesben. Sie erinnert an die Nazi-Diktatur und setzt sich ein für Flüchtlinge. Lesbisch-feministisch und antifaschistisch – das sind ihre Themen. Und das bei vielen Initiativen. Angefangen bei der Antifaschistischen Begegnungsstätte Heideruh über den Hamburger Lesben-Verein Intervention und das Forum Flüchtlingshilfe bis zur Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

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In ihrer Laudatio begründete die 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Auszeichnung mit den Worten: "Die Preisträgerinnen und Preisträger des Paula-Mielke-Preises sind Botschafter unserer Weltoffenheit, unseres Respekts und unserer Menschlichkeit. Sie zeigen, wie das Miteinander in unserem Land friedlich, respektvoll und bereichernd gelingen kann."

 

ver.di Hamburg hat den Paula-Mielke-Preis für Vielfalt und Zivilcourage erstmalig vergeben. Er zeichnet aktiven Einsatz für Toleranz, Chancengleichheit und solidarisches Miteinander in Betrieben und Gesellschaft aus.

Die Laudatio der zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank wurde von Claudia aufgezeichnet:

https://youtu.be/XMK-ZyQU-Bk