2006 Solidarität mit MHC


2006 Solidarität mit MHC

Gegen die Kürzungen der Zuwendungen für das MHC

Hamburg, 10.2.06

Stellungnahme des Lesbenvereins Intervention e.V. zur Kürzung der Zuwendungen im Magnus Hirschfeld Centrum

Nach der Veröffentlichung der Kürzung im Bereich der Mittel des Magnus Hirschfeld Centrum sind wir empört und sprechen hiermit unsere Solidarität für die UHA und das Projekt MHC aus.

30.000 Euro jährlich weniger stehen für notwendige Beratungsangebote für Lesben und Schwule in Hamburg seit 2006 zur Verfügung. Hierin zeigt sich wieder einmal deutlich der fortschreitende Sozialabbau, der wie ein Fass ohne Boden und ohne Alternativkonzept bestehende Strukturen und Institutionen schluckt.

Besonders dramatisch werten wir die Tatsache, dass nun lesbischen Frauen über 25 Jahre nur noch zwei bezahlte Stunden wöchentlich von der Stadt Hamburg angeboten werden. Diese zwei Stunden Lesbenberatung im MHC und die ehrenamtliche Arbeit des Les bente lefon e. V. und von Intervention können den Bedarf nicht decken.
Wir fordern feste, langfristig finanzierte Stellen für die psychosoziale, kulturelle, psychologische und politische Arbeit mit Lesben ab 25 Jahren!

Ebenso sind die Kürzungen im Bereich der HIV /AIDS – Beratung gerade aufgrund von wieder steigenden Infektionszahlen nicht zu rechtfertigen.

Wir lehnen die Kürzungen der Mittel im Lesben- und Schwulenbereich durch die Gesundheitsbehörde von Grund auf ab!

Gezeichnet:

Vorstand von Intervention e. V.

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