Gegen Kürzungen in Brandenburg


Gegen Kürzungen in Brandenburg

Petition für den Abbau von Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen

Die Landesregierung Brandenburg plant eine weitere Kürzung der finanziellen Fördermittel für sogenannte freiwillige Aufgaben. Davon wäre u.a. die Interessenvertretungs- und Projektarbeit für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle und die Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange im Land Brandenburg betroffen.

Wir fordern Sie hiermit auf, solche Finanzplanungen zu verhindern. Die Arbeit zur Aufklärung und Information einer breiten Öffentlichkeit über gleichgeschlechtliche Lebensweisen, zum Abbau von Diskriminierungen und Vorurteilen der Gesellschaft gegenüber Homo-, Bi- und Transsexuellen sowie zur Beratung und Lebenshilfe für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle ist nicht eine sogenannte freiwillige Aufgabe im Verwaltungssinne schlechthin, sie ist Umsetzung des Auftrages aus der Landesverfassung Brandenburgs, Artikel 12 (Gleichheit): „Niemand darf wegen seiner … sexuellen Identität … bevorzugt oder benachteiligt werden.“

Bereits in den vergangenen beiden Jahren ist die Förderung dieser Arbeit aufgrund von Kürzungen der Fördermittel immer schwieriger geworden. Mit den jetzt bekannt gewordenen Plänen würde sie unmöglich werden. Als Haushaltsgesetzgeber sind Sie gefordert, derartige Entwicklungen zu verhindern und damit Schaden vom Land Brandenburg und seinen Menschen abzuwenden.

Diese Kategorie durchsuchen: Aktionen, Protestbriefe & Stellungnahmen