2011 Intervention fordert neue Regierung!


2011 Intervention fordert neue Regierung!

Intervention e. V. fordert die neue Regierung!


Da sich trotz „Arbeitsstelle Vielfalt“ und vieler Versprechungen an der desolaten Situation für lesbische Mädchen und Frauen in Hamburg nichts verbessert hat, fordert Intervention e. V. von der neuen Regierung weiterhin, dass die Stadt Hamburg für den „Betrieb des altersübergreifenden LesbenTreff“ Mittel in Höhe von 63.000 € zur Verfügung stellt. Damit wäre eine stabile Basisversorgung für lesbische Bürgerinnen und für die Kontinuität der Fachinstitution Intervention e. V. in Grundzügen gesichert.

Intervention e. V. rettet seit Jahren mit unbezahlten oder unterbezahlten und trotzdem qualifizierten Übergangslösungen die Nachfrage von lesbischen Frauen und von Fachinstitutionen. Die Mittel sind erschöpft.
Die Politik verspricht, aber handelt nicht. Das muss sich in der neuen Regierung ändern.

2009 wurden 1111 Unterschriften und Unterstützungsschreiben unterschiedlichster Vereine (mhc Hamburg, Mädchenhaus Hannover, Rubicon Köln, LAG Mädchenpolitik Hamburg e. V., LIBS e.V. Frankfurt, Frauenzentrum Mainz, LAG Lesben in NRW e. V., Frauenberatungsstelle Donna Klara e. V. Kiel, Lesbenberatung e. V. Berlin, LSVD Hamburg e. V., Dr. Kirsten Plötz, Schwusos HH, Kemenate Hamburg e. V., Mädchentreff Tübingen u. a.) im Rathaus an Sie mit der Forderung der Finanzierung einer Pädagogin, einer Projektsekretärin und einer Sexualpädagogin überreicht. Sie belegen, dass weit über die Räume von Intervention e. V. hinaus ein Interesse besteht, die Fachinstitution Intervention e. V. mit einer stabilen Förderung ausgestattet zu sehen! Hamburg ist in Relation zur EinwohnerInnenzahl Schlusslicht in der Förderung von Akzeptanzprojekten für Lesben.

Die viel beschworene Verbesserung der Akzeptanzpädagogik in Schulen und der schwulen und lesbischen Jugendarbeit folgten bis heute nur unzureichende Taten.

Von der neuen Regierung erwartet Intervention e. V., dass den Trägern der Jugendarbeit für kompetente lesben- und schwulen-respektierende Akzeptanzpädagogik an Schulen, in der offenen Jugendarbeit und für lesbische und schwule Jugendliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Dem JungLesbenZentrum müssten mindestens 20.000 € mehr für Akzeptanzpädagogik an Schulen und in der offenen Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden.

Hamburg, 26. Januar 2011
Heike Mews, Reingard Wagner, Bea Trampenau
Intervention e. V. - Vorstand

zum download als pdf

Diese Kategorie durchsuchen: Aktionen, Protestbriefe & Stellungnahmen